Musiktage 2011 der Olympiaregion Seefeld

Künstler

Musiktage der Olympiaregion Seefeld

Rudens Turku

„Rudens Turku is a gifted and confident violinist
with a gorgeous sound. His playing is unfailingly
elegant and optimistic“.

Fanfare Magazin – USA

Es ist sein ganz besonderer Tonfall, der Rudens Turku auszeichnet. Der in Tirana (Albanien) geboren junge Geiger ist in der Lage, schier jeden Gefühlszustand auf seinem Instrument mit großer Einfühlsamkeit auszudrücken. Mit 14 Jahren kam er nach Deutschland, von wo aus er in wenigen Jahren den Weg auf die renommiertesten Konzertbühnen der Welt schaffte. So debütierte er 2000 in Houston (USA), 2002 folgte anlässlich eines Besuchs des damaligen amerikanischen Präsidenten Bill Clinton zum Tag der deutschen Einheit eine Einladung nach Berlin. Nach seinem Debüt in der Münchner Philharmonie (Juni 2009) konzertierte Turku im Januar 2010 im Münchner Max-Joseph-Saal und in der Wigmore Hall, London.

Sein Studium bei Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater in München schloss er 2004 mit dem Meisterklassendiplom ab. Seither führten ihn Recitals und Solo-Abende nach England, Italien, Spanien, Belgien, Frankreich, Albanien, Luxemburg, in die Schweiz, nach Kanada und in die USA.

Begegnungen mit Persönlichkeiten wie u. a. Neeme Järvi, Ida Haendel oder Yehudi Menuhin prägten ihn menschlich wie künstlerisch.

Er gastierte bei zahlreichen renommierten Festivals, darunter dem Schleswig Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Bodensee Musikfestival, dem Mayfield Music Festival (England), dem Festival in Tours (Frankreich) und dem Sanibel Music Festival (USA). Aufnahmen seiner Konzerte wurden vom Bayerischen und vom Norddeutschen Rundfunk, dem Südwest- Rundfunk und der Deutschen Welle aufgezeichnet, ebenso wie von Radio France, dem BBC Radio und verschiedenen amerikanischen Sendern.

Rudens Turku ist bei dem englischen Label AVIE unter Vertrag, das 2005 seine erste CD herausbrachte, auf der er mit der Pianistin Milana Chernyavska Violinsonaten von Brahms, Schumann und Franck interpretiert (AV 2080). Eine zweite AVIE-Produktion folgte 2007 gemeinsam mit dem Cellisten Wen-Sinn Yang (Duos für Violine und Violoncello von Kodály, Dotzauer, Glière, Paganini, Servais und Ghys, AV 2124). Für Begeisterung bei der Presse wie auch bei den Klassikhörern sorgte seit Juli 2009 seine mit dem Pianisten Oliver Schnyder vorgelegte CD „Homeland“ mit Werken von Grieg, Rachmaninow, Dvorák, Piazzolla und Sarasate (AV 2166), die mit dem „Supersonic 2010 Award“ des Pizzicato Magazine Luxemburg ausgezeichnet wurde – sowie 2010 Mendelssohn Bartholdys Sonate für Violine und Klavier und das Doppelkonzert für Violine, Klavier und Kammerorchester mit Oliver Schnyder und der Capella Istropolitana unter der Leitung von Ariel Zuckermann (AV 2170). Nach diesen beiden Erfolgen konnte Rudens Turku Anfang 2011 seine fünfte Silberscheibe für AVIE einspielen: „Sweet remembrance“ (VÖ: Frühsommer 2011).

Neben seiner solistischen Karriere liegen Rudens Turku besonders die Arbeit mit dem Nachwuchs und die Förderung von Talenten am Herzen. Mit dem von ihm gegründeten Violin Institut der Starnberger Musiktage möchte er „nicht nur Technik vermitteln, sondern auch die Seele der jungen Musiker erreichen“ – und damit etwas weitergeben, das ihm während seiner Ausbildung für seine Laufbahn mitgegeben wurde: Leidenschaft für die Musik. In seiner Funktion als künstlerischer Leiter der Musikakademie „Hue de Grais“ in Thüringen, der Tegernseer Musikbegegnungen (seit 2007), der Musiktage Seefeld in Tirol (seit 2009) und der Starnberger Musiktage, die er 2000 ins Leben gerufen hat, ist es ihm gelungen, ein Forum zu schaffen, das auf kongeniale Weise Meisterkurse mit öffentlichen Konzerten verbindet und die musikalisch-technische Weiterentwicklung junger Instrumentalisten im Austausch mit erfahrenen Künstlern und Pädagogen unterstützt.

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Johannes X. Schachtner

Komponist und Dirigent

Johannes X. Schachtner (*1985) studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo er heute als Komponist und Dirigent lebt. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Werke für Soloinstrumente, Kammer-, Vokal- und Orchestermusik sowie Werke für das Musiktheater, die u.a. von der Bayerischen Staatsoper (Opernfestspiele 2007) und den Bamberger Symphonikern in Auftrag gegeben wurden. International renommierte Solisten wie Silke Avenhaus, Julia Fischer, Sebastian Klinger und Peter Schöne oder der Dirigent Michael Sanderling führten seine Werke auf.

Als Dirigent arbeitete Schachtner u.a. mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und den Münchner Symphonikern. 2007 gab er sein Operndebüt mit Rossinis „Il turco in Italia“, es folgten weitere Opernproduktionen, darunter zahlreiche Uraufführungen. Neben seiner Tätigkeit als Komponist und Dirigent ist er auch als Dozent und künstlerischer Leiter tätig.

Für sein Schaffen wurde Johannes X. Schachtner mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. So erhielt er 2009 ein Stipendium des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg und im Jahr darauf war er Stipendiat an der Cité des Arts in Paris. Ebenfalls 2010 war er für den GEMA-Musikautorenpreis als Nachwuchskünstler nominiert. 2011 ist er Gast des Visby International Centre for Composers in Schweden und Artist in Residence der Philharmonie Bad Reichenhall.

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Ayumi Janke

Klavier

Ayumi Janke, 1980 in München geboren, erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Klavierunterricht von ihrem Vater Prof. Ansgar Janke, kurz darauf ihren ersten Volinunterricht. Bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Mozarteum Salzburg, in dessen Meisterklasse sie zunächst als Jungstudentin und nach dem abgeschlossenem Abitur als Vollstudentin studiert, erreichte sie 2004 ihr Diplom mit Auszeichnung. Weitere Anregungen erhielt sie bei Prof. Gerhard Oppitz, Prof. Klaus Hellwig und Prof. Sergei Dorenski.

Bereits mit 5 Jahren gewann sie den 1. Preis mit Auszeichnung bei „Jugend musiziert“ in der Wertung Klavier solo, auf die weitere 1. Preise auf Landes- und Bundesebene in den verschiedensten Besetzungen folgten, oftmals verbunden mit diversen Sonderprei- sen. Außerdem ist sie Trägerin des Europäischen Musikpreises für die Jugend.

Mehrere Stiftungen wie die Studienstiftung des Deutschen Volkes oder die Deutsche Stiftung Musikleben haben sie mit Stipendien ausgezeichnet. Schon 1986 wirkte sie als Geigerin und Pianistin bei den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker mit und konzertiert seitdem in wichtigen Konzertsälen Europas und Japans, so u.a. beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, beim Mecklenburg-Vorpommern Festival, bei den Mittelrhein Musik-Momenten, beim Bach-Festival Bern und beim „Lago Maggiore“ in Italien.

Neben ihren solistischen Tätigkeiten legt sie besonderen Wert auf die Kammermusik, in der sie besondere Anerkennung findet. Beim Sarasate Wettbewerb in Pamplona/Spanien wurde ihr 2007 ein Sonderpreis für hervorragende Leistungen als Klavierbegleiterin verliehen.

Seit Oktober 2007 hält sie einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in Augsburg inne und ist seit Oktober 2008 feste Mitarbeiterin des neu gegründeten, von Prof. Julius Berger geleiteten „Interdisziplinären Forum für künstlerische Interpretation“ der Universität Augsburg.

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Malte Refardt

Fagott

wurde in Hamburg geboren. Schon während der Schulzeit war er Mitglied der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Er studierte bei Dag Jensen in Essen und Hannover und absolvierte das Konzertexamen bei Georg Klütsch in Weimar und Köln.

Während des Studiums war er 1997-1999 Solofagottist des renommierten Gustav-Mahler-Jugendorchesters und des Mahler Chamber Orchestra, wo er unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez und Kent Nagano spielte.

Nach Anstellungen in Essen und München, u.a. als Solofagottist an der Bayerischen Staatsoper unter Zubin Mehta, ist Malte Refardt seit 2002 Solofagottist der NDR Radiophilharmonie in Hannover.

Neben Tätigkeiten in allen großen deutschen Symphonieorchestern sowie im Ensemble Modern (Frankfurt) wird er seit 2003 von Seiji Ozawa als Solofagottist für das Saito Kinen Orchestra und die Tokyo Opera Nomori eingeladen.

Daneben gilt sein reges Interesse der solistischen Tätigkeit und der Kammermusik, wo er u.a. mit Persönlichkeiten wie Eduard Brunner, Ana Chumachenco, Natalia Gutmann, Wen-Sinn Yang, Ingo Goritzki, Ulf Rodenhäuser, im Ensemble Oktoplus, Ensemble Villa Musica, oder im Ma‘alot-Quintett musiziert.

Im Jahr 2006 wurde Malte Refardt bereits im Alter von 32 Jahren auf eine Professur an der Folkwang Hochschule in Essen berufen und leitet dort erfolgreich eine Hauptfachklasse. Daneben wird er als Juror für internationale Wettbewerbe, wie z.B. den Deutschen Hochschulwettbewerb oder den renommierten Kyoto Prize, benannt.

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Oliver Schnyder

Klavier

Oliver Schnyder – von den Medien (u.a. der Sonntagszeitung) wiederholt mit seinem großen Landsmann Edwin Fischer verglichen und als „Schweizer Klavierpoet“ (Norddeutscher Rundfunk, ARD) oder „Tastenstar aus der Schweiz“ (Süddeutsche Zeitung) bezeichnet – verfolgt seit seinem erfolgreichen Solodebüt beim Tonhalle-Orchester unter David Zinman bei den Orpheum-Musikfesttagen 2002 eine intensive weltweite Konzerttätigkeit und zählt heute zu den gefragtesten klassischen Musikern seines Landes. Seinen Auftritten wurden Attribute wie „höchste Vollendung“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), „eine Sensation des Musikalischen“ (Süddeutsche Zeitung) oder „aristocratic musicianship“ (Washington Post) verliehen.

Oliver Schnyder tritt auf den wichtigsten Bühnen der Welt auf, u.a. in Amsterdam (Concertgebouw), Bonn (Beethovenhaus), Brüssel (Palais des Beaux Arts), Frankfurt (Alte Oper), Genf (Victoria Hall), Hamburg (Laeiszhalle), London (Wigmore Hall), Luzern (Kultur- und Kongresszentrum KKL), Milano (Sala Verdi), Moskau (Great Hall und Tschaikowsky Hall), München (Herkulessaal und Gasteig), New York (Carnegie Hall), St. Petersburg (Philharmonie), Taipei (National Concert Hall), Tokio (Opera City Concert Hall, Toppan Hall), Washington (Kennedy Center), Zürich (Tonhalle) sowie in San Francisco, Peking, Osaka, Salzburg, Lissabon, Hong Kong, Montreal (Place des Arts), Oslo, Paris oder Chicago. Auch erhielt Schnyder Einladungen auf viele Festivals, u.a. die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, die Festwochen Zürich, das Klavierfestival Ruhr, die Klavierwoche Ernen, das Lucerne Festival, das Lugano Festival, das Menuhin-Festival Gstaad oder als „Festival Artist“ beim Musiksommer Boswil und den Schwetzinger Festspielen.

Oliver Schnyder spielte mit dem Philharmonia Orchestra, Tonhalle-Orchester Zürich, der Academy of Saint Martin in the Fields, Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, WDR-Sinfonierorchester Köln, Sinfonieorchester Basel, Belgrade Philharmonic, Orchester Musikkollegium Winterthur, Luzerner Sinfonieorchester, Kölner Kammerorchester, Zürcher Kammerorchester, der Hong-Kong- und Israel-Sinfonietta, Oslo Camerata, Camerata Bern, Camerata Schweiz und den Festival Strings Luzern unter den Dirigenten Semyon Bychkov, David Zinman, Philippe Jordan, Mario Venzago, Vladimir Fedoseyev, Muhai Tang, Jac van Steen, John Axelrod, David Stern, Douglas Bostock, Helmut Müller-Brühl, Ariel Zuckermann, Achim Fiedler und Howard Griffiths. Kammermusikalisch und als Liedbegleiter arbeitete Oliver Schnyder mit dem Amar Quartett, dem casalQuartett, dem Carmina Quartett, dem Gringolts-Quartett, Daniel Behle, Veronika Eberle, Julia Fischer, Homero Francesch, Sol Gabetta, Jan-Erik Gustafsson, Rachel Harnisch, Claudius Herrmann, Erich Höbarth, Maximilian Hornung, Henning Kraggerud, Roby Lakatos, Wolfgang Mayer, Noemi Nadelmann, Bartek Niziol, Christian Poltéra, Julian Rachlin, Alexander Sitkovetsky, Lars Anders Tomter, Rudens Turku, Andrew Watkinson, Wen-Sinn Yang oder Jacques Zoon zusammen. Schnyder musiziert ebenfalls oft im Klaviertrio und -quartett mit den Stimmführern des Tonhalle-Orchesters Zürich (Klaidi Sahatci, Gilad Karni, Thomas Grossenbacher). Im Februar dieses Jahres wurde mit Andreas Janke und Benjamin Nyffenegger in der Tonhalle Zürich das Oliver Schnyder–Klaviertrio aus der Taufe gehoben.

Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen – unter anderem für das Schweizer Radio DRS2 und Fernsehen SF1, Radio Suisse Romande, die BBC, den Bayerischen, Norddeutschen, Hessischen und Südwestdeutschen Rundfunk sowie Radio- und Fernsehstationen in den USA, China und Taiwan – dokumentieren Schnyders Spiel. Nach seinem viel beachteten CD-Debüt bei Sony RCA Red Seal (Mozart-Album „Contrasts“ – Klavierkonzerte zusammen mit der Camerata Bern) hat Oliver Schnyder 2010 eine Aufnahme mit Klavierwerken Schumanns nachgelegt. (Fono Forum: „Diese CD gehört ohne Zweifel zu den schönsten Beiträgen des Schumann-Jahres 2010“). Auch zum Liszt-Jahr 2011 ist eine Special Edition mit dem Schweizer Zyklus der „Années de Pèlerinage“, den beiden Franziskus-Legenden und – auf einer Bonus-CD – dem Klavierkonzert in e-Moll „Malédiction“ erschienen (mit Streichern des Tonhalle-Orchesters). Ebenfalls bei Sony RCA wird im Frühjahr 2012 eine Aufnahme mit Haydn-Klavierkonzerten (Academy of Saint Martin in the Fields) herausgegeben. Bei Labels wie Avie Records, Capriccio, ClassicO, Solo Musica, Musiques Suisses, Phoenix oder Telos Records sind weitere CDs realisiert und von der internationalen Fachpresse gelobt und ausgezeichnet worden.

Oliver Schnyder studierte bei Emmy Henz-Diémand und in der Meisterklasse von Homero Francesch in Zürich. Danach perfektionierte er sich in der Klasse von Leon Fleisher in Baltimore, USA.

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Wen-Sinn Yang

Cello

Wen-Sinn Yang gehört als Kammermusiker und international gefragter Solist im Cellofach zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten. „Technisch auf allerhöchstem Niveau spielt er mit wunderbarem, großem Ton und einwandfreier Intonation. Seine Phrasierungen sind einfühlsam, und er erfasst in außerordentlicher Weise die philosophische Dimension der Werke, die er spielt“, äußerte sich kein Geringerer als Lorin Maazel über ihn.

Seit er 1991 in Genf den 1. Preis beim internationalen Musikwettbewerb gewann, tritt er in den bedeutendsten Konzertsälen Europa, Amerikas und Asiens auf und ist Gast bei namhaften Musikfestivals v. a. in Deutschland und der Schweiz. Als Solist bei Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, NHK Tokio, Shanghai Symphony Orchestra, Radio Suisse Romande, St. Pauls Chamber Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra musizierte er mit den renommiertesten Dirigenten unserer Zeit wie Sir Colin Davis, Lorin Maazel und Mariss Jansons. Darüber hinaus ist Wen-Sinn Yang ein gefragter Interpret auch zeitgenössischer Kompositionen. So spielte er anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der „Musica Viva“-Konzerte des Bayerischen Rundfunks 1996 das Cellokonzert Music for Cello and Orchestra von Lorin Maazel (europäische Erstaufführung) und übernahm 1997 in Taipeh die Uraufführung des Cellokonzerts von Huang-Long Pan. Beim Gala-Abschlusskonzert des ersten Internationalen Rostropowitsch-Festivals in Moskau 2010 wurde Wen-Sinn Yang als Solist eingeladen und spielte mit dem Russischen Nationalorchester unter José Serebrier Werke von Tschaikowsky und Glasunow.

Yangs äußerst breit gefächertes Repertoire ist auf über 20 CD-Einspielungen dokumentiert. Darin finden sich Standardwerke wie die Konzerte von Boccherini, Haydn, Schumann und Dvořák sowie Tschaikowskys Rokoko-Variationen. Als Anwalt für wenig bekannte, hochvirtuose Cellomusik hat Yang aber auch die vier Cellokonzerte von Carl Yulevitch Davidoff und die Capricen für Cello solo von Alfredo Piatti und Heiner Reitz aufgenommen. 2005 hat er außerdem das gesamte Kammermusikwerk für Violoncello von Aribert Reimann eingespielt. Mit Aufführungen von Werken wie Pierre Boulez' Messagesquisses, Martinůs zweitem Cellokonzert oder Henri Dutilleux' Cellokonzert Tout un Monde lointain stellt sich Yang immer wieder gerne der Herausforderung, zeitgenössische Musik dem Publikum näher zu bringen. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fernsehen sind die Sechs Suiten für Violoncello solo BWV 1007-1012 von J. S. Bach als DVD bei Arthaus Musik erschienen.

Der in Bern geborene Musiker taiwanesischer Abstammung studierte bei Claude Starck (Zürich) und bei Wolfgang Boettcher (Berlin). Mit nur 24 Jahren wurde er 1989 Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er vielfach solistisch auftrat. 2004 wurde er als Professor an die Hochschule für Musik und Theater München berufen und übernahm dort im Mai 2009 das Amt des Vizepräsidenten.

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Taia Lysy-Refardt

Viola

Taia Lysy-Refardt entstammt einer Musikerfamilie. Sie wurde in Lissabon geboren und wuchs in München auf. Ihren ersten Unterricht erhielt sie bei ihren Eltern. Später studierte sie bei Franz Beyer und Thomas Riebl an den Musikhochschulen in München und Salzburg, worauf ein Studium in den USA bei Richard Young und dem Vermeer-Quartett folgte.

Schon mit 18 Jahren erhielt Taia Lysy einen Vertrag im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, wo sie unter allen großen Dirigenten wie Leonard Bernstein, Carlos Kleiber, Lorin Maazel, Colin Davis, Ricardo Muti und Mariss Jansons spielte. Zwischen 1999 und 2002 spielte sie an der Bayerischen Staatsoper unter Zubin Mehta. Später folgten Aushilfstätigkeiten in der NDR Radiophilharmonie in Hannover und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Daneben gilt ihr großes Interesse der Kammermusik, wo sie u.a. mit Persönlichkeiten wie Ingolf Turban, Eduard Brunner, Ana Chumachenco, Wen-Sinn Yang und Bruno Schneider sowie im Ensemble Oktoplus musizierte.

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Kathrin v. Sauter

Sopran

Kathrin von Sauter geb. Frey wurde in Bonndorf im Schwarzwald geboren, die Sopranistin studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Bernhard Jaeger-Böhm und Prof. KS Julia Hamari. Weitere Ausbildung auch im schauspielerischen Bereich erhielt Kathrin von Sauter an der Stuttgarter Opernschule. Zu ihren Lehrern zählt sie u.a. die berühmte Cecilia Bartoli und Hermann Prey.

Nach ihrem Operettendebüt als Adele in der »Fledermaus« in Heidenheim folgten weitere Engagements der mehrfach ausgezeichneten Sopranistin. So waren wichtige Stationen ihrer Solistenkarriere: Rundfunkaufnahmen und Konzerte mit dem Südwestfunk Baden-Baden, Freiburg, mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR Orchester Leipzig und den Wiener Philharmonikern.

Als Gastsolistin an der Oper war Kathrin von Sauter sowohl in Stuttgart (Wilhelma Theater) als Rosina in dem »Barbier von Sevilla«, in Görlitz als Norina in »Don Pasquale«, als Papagena in der »Zauberflöte« auf sämtlichen Freilichtbühnen Deutschlands zu erleben.

Im Jahr 2007/08 war sie in »Wiener Blut« und in »Gräfin Mariza« in Altenburg/Gera als Gastsolistin im Engagement. Regelmäßig gastiert sie beim Braunschweiger Kammermusikfestival, Grazer Kammermusikfestival, Rheingau Musikfestival sowie den Ettlinger Schlossfestspielen. Im Sommer 2008 glänzte sie als »Saffi« (Zigeunerbaron) auf der Freilichtbühne Altusried/Kempten. Anfang 2009 war Kathrin Frey in »Elektra« und in »Sour Angelica« an der Oper Frankfurt a.M. zu hören und trat in der viel gelobten Felsenstein-Inszenierung der »Elektra« am Anhaltischen Theater Dessau auf. 2010 war die Sopranistin als Kürfürstin im »Vogelhändler« auf der Freilichtbühne Altusried/Kempten zu erleben.

Im Sommer 2011 beeindruckte die gebürtige Schwarzwälderin das Publikum mit ihrem authentischen, charmanten »Schwarzwaldmädel«, welches tausende Zuschauer zum Openair in Titisee sowie auf die Freilichtbühne von Altusried/Kempten lockte.

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Berit v. Sauter

Klavier

Berit von Sauter studierte Klavier und Vokale Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater 'Felix Mendelssohn-Bartholdy' in Leipzig und besuchte zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Norman Shetler, Irvin Gage, Hartmut Höll und Wolfram Rieger. Ihr Schwerpunkt liegt in der Liedbegleitung und in der Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen. Seit 2001 lebt und unterrichtet sie in Kassel und tritt regelmäßig als Liedpianistin und Kammermusikerin auf, u.a. im 'SubéjaTrio'.

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